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Brennholzbedarfs-Schätzer

Wie viel Holz brauchen Sie für einen Winter? Der Schätzer leitet aus Ihrer Wohnfläche und dem Gebäudestandard den Wärmebedarf ab und rechnet ihn über den Heizwert in Raummeter um. Das Ergebnis ist eine grobe Schätzung — Wetter, Ofenwirkungsgrad und Heizverhalten können es deutlich verschieben.

Ihre Heizsituation

Annahmen (anpassbar)

Formel: Raummeter = (Wohnfläche × Heizwärmebedarf × Holzanteil) ÷ Heizwert je Raummeter

Durchgerechnetes Beispiel

120 m² teilsaniert (100 kWh/m²), 50 % Holzanteil, Heizwert 1.900 kWh/RM: 120 × 100 = 12.000 kWh Gesamtbedarf; 6.000 kWh aus Holz ÷ 1.900 = ca. 3,2 Raummeter pro Winter.

Wichtig: Das ist eine Planungs-Schätzung. Ofenwirkungsgrad, tatsächliche Holzfeuchte, Winterhärte und Ihr Heizverhalten verändern den realen Verbrauch — planen Sie lieber einen Puffer von 10–20 % ein.
Wie viel Holz braucht ein Einfamilienhaus pro Winter?

Als grobe Faustformel: 3–6 Raummeter bei Zusatzheizung, 8–15 Raummeter bei reiner Holzheizung — je nach Dämmung und Winter. Der Schätzer oben rechnet Ihre Werte genauer.

Welches Holz hat den höchsten Heizwert?

Harthölzer wie Buche, Eiche und Esche liegen bei rund 2.000–2.200 kWh je Raummeter, Weichhölzer wie Fichte oder Kiefer bei etwa 1.300–1.500 kWh.

Zählt die Holzfeuchte in den Heizwert?

Ja, stark: Frisches Holz mit 50 % Feuchte liefert deutlich weniger nutzbare Wärme als ofentrockenes Holz unter 20 %. Der Standard-Heizwert gilt für lufttrockenes Holz.

Ehrliche Grenzen: Alle Rechner auf dieser Seite sind Planungshilfen und liefern Richtwerte — keine statischen Nachweise. Hohe oder freistehende Stapel sichern Sie gegen Umkippen; bei großen Lagermengen und zweifelhaften Untergründen lassen Sie Aufbau und Tragfähigkeit von einer Fachperson prüfen.